| Antrag: | Aktivismus statt Lobbyismus - Damit es „der Wirtschaft“ wieder besser geht! |
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| Antragsteller*in: | Merlin Seeling |
| Status: | Übernahme |
| Eingereicht: | Gestern, 11:04 |
A11-022-2: Aktivismus statt Lobbyismus - Damit es „der Wirtschaft“ wieder besser geht!
Antragstext
Von Zeile 22 bis 29:
Beim Frieden gilt: Es ist nicht mehr fünf vor zwölf – es ist zwölf! Kriege in Europa, im Nahen Osten und anderswo zeigen täglich, dass Aufrüstung und Waffenlieferungen allein keine Sicherheit schaffen.
Beim Frieden gilt: Es ist nicht mehr fünf vor zwölf – es ist zwölf! Kriege in Europa, im Nahen Osten und anderswo zeigen täglich, dass Aufrüstung und Waffenlieferungen keine Sicherheit schaffen. Sie verlängern Konflikte, töten Zivilbevölkerung und bereichern Rüstungskonzerne. Waffen schaffen keinen Frieden. Die Wehrpflicht ist kein Weg zu Sicherheit, sondern Ausdruck einer militarisierten Logik, die politisches Versagen durch Gewaltmittel zu lösen versucht.Das Recht auf Selbstverteidigung – auch mit Unterstützung anderer – ist dabei unbestritten, wenn Staaten völkerrechtswidrig angegriffen werden. Zum Krieg braucht es immer nur einen Akteur. Kein Mensch und kein Staat entscheidet sich angegriffen zu werden. Wir stehen fest zum Völkerrecht und fordern dessen Einhaltung von allen Staaten. Auf Basis des Völkerrechts unterstützen wir angegriffene Staaten, zur Verteidigung der Unversehrtheit der Menschen, Freiheit, Demokratie und Menschenrechten, notfalls auch mit Waffen. Aber Waffen alleine beenden keine Kriege. In vielen Fällen verschieben sie Gewalt, töten Zivilbevölkerung und bereichern Rüstungskonzerne. Dauerhafter Frieden entsteht durch Diplomatie, gerechte Strukturen und die Bekämpfung von Kriegsursachen – nicht durch immer mehr Rüstung. Die Wehrpflicht ist kein Weg zu Sicherheit, sondern Ausdruck einer militarisierten Logik, die politisches Versagen durch Gewaltmittel zu lösen.
