| Veranstaltung: | Landesmitgliederversammlung | 17. - 19.04.2026 | Heidelberg |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 1.3. Antira-Team |
| Antragsteller*in: | Viona-Loreen Merkle |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 18.04.2026, 09:49 |
BEW16: Viona-Loreen Merkle
Dein Bewerbungstext
Hey ihr Lieben,
ich bin Viona-Loreen Merkle (sie/ihr), 21 Jahre alt und studiere Politikwissenschaft und Medienwissenschaft in Tübingen.
Durch mein Studium und meine Arbeit als Sprecherin der GJ Tübingen setze ich mich intensiv mit gesellschaftlichen Machtstrukturen auseinander. Dabei verstehe ich Rassismus als ein tief verwurzeltes, strukturelles Problem, das sich durch alle Lebensbereiche zieht.
In der Vergangenheit habe ich mich besonders mit rassistischer Polizeigewalt und der damit einhergehenden strukturellen Benachteiligung marginalisierter Gruppen beschäftigt. Aktuell untersuche ich im Rahmen eines Studienprojekts, inwiefern Frauen mit Migrationsgeschichte Diskriminierung im deutschen Medizinsystem erfahren.
Durch die Arbeit im Kampagnen-Team für die Landtagswahl habe ich die Zusammenarbeit im Landesverband kennengelernt. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass ich mich weiter aktiv einbringen möchte.
Antirassismus sehe ich als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die wir nicht allein Betroffenen überlassen dürfen. Da ich selbst in meinem Alltag keine rassistische Diskriminierung erfahre, sehe ich meine Rolle vor allem darin, Betroffenen zuzuhören, Räume zu öffnen und mein Handeln stetig kritisch zu hinterfragen. Im Antira-Team würde ich mich für strukturelle Sensibilisierung und den Abbau interner Barrieren einsetzen, damit unser Verband ein inklusiver Ort für alle wird.
Kurzübersicht:
- Viona-Loreen Merkle (sie/ihr)
- 21 Jahre alt
- Politikwissenschaft und Medienwissenschaft an der Uni Tübingen
- Mitglied der GJ & Grüne seit September 2022
- Themen: intersektionaler Feminismus, Inneres, soziale Gerechtigkeit
- Ziele im Antira-Team: Hürden abbauen und damit den Zugang zu unserem Verband erleichtern, Sensibilisierung im Verband, die GJ BW als Ort des Zuhörens und Gehörtwerdens
